Donnerstag, 16. Juli 2009

Sarkozy unterstützt Handelsboykott von Rotem Thunfisch

WWF - Präsident Sarkozy sprach sich am Donnertsag (16. Juli)dafür aus, dass Frankreich den Handelsboykott auf den vom Aussterben bedrohten Roten Thunfisch (Blauflossenthun) unterstützt. Zuletzt hatte Monaco Aufsehen erregt, das als erstes Land der Welt den Roten Thunfisch komplett aus seinen Regalen und von seinen Speisekarten verbannt hat. Nun tritt Frankreich dafür ein, die Bestände sogar mit Hilfe des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES zu schützen. Nach WWF-Angaben hat die französische Fangflotte bisher stets mehr Roten Thunfisch gefangen als alle anderen Länder im Mittelmeerraum.

Nach einer aktuellen Studie der Umweltschutzorganisation könnte die zeugungsfähige Population des Roten Thunfisches bei der derzeitigen Fischereipraxis bis 2012 komplett verschwunden sein. Präsident Sarkozy erklärte: "Wir sind die letzte Generation, die noch die Möglichkeit hat zu handeln, bevor es zu spät ist. Wir müssen die Meeresressourcen jetzt schützen, um in Zukunft auch weiterhin fischen zu können." Der WWF zeigte sich erfreut über die Absichtserklärung Frankreichs. "Jetzt müssen dem Lippenbekenntnis des französischen Präsidenten auch Taten folgen", forderte WWF-Sprecher Roland Gramling

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